Wieder ganz old school - Informationen mit RSS Twitter war meine Hauptinformationsquelle für viele Themen des Alltags: Unternehmen, Produkte, Veranstaltungen, Lieblingskünstler, Reisen, Hobbys und vieles mehr. Einen Ersatz für diese Informationsfülle zu finden, fällt mit schwer. Im Fediverse gibt es im Moment bei weitem nicht diese Anzahl an Quellen.
Ich bin also durch meine Liste „Following“ bei Twitter durchgegangen und habe so weit vorhanden die jeweilige Website des Anbieters aufgesucht. Der erste Versuch war immer die Suche nach einem lesbaren RSS-Feed auf der Seite.
Wir sind die Macht - Let’s go Fediverse Twitter ist wie viele andere soziale Netzwerke zentral ausgerichtet: ein Server, ein Besitzer, feste Spielregeln (AGBs), eine finanzielle Ausrichtung und Zielsetzung. Das hat für den Betreiber und die Nutzer viele Vorteile.
Verlässt man den zentralen Ansatz und verteilt das Netzwerk mit seinen Funktionen und Nutzern auf viele kleine Einzel-Netzwerke, ergeben sich andere interessante Themen. Der Ansatz ist gemeinwohlorientierter und entspricht so schon mal per se eher meinem Ideal.
Im August 2009 war wahrscheinlich nicht alles besser. Twitter jedoch war damals ein soziales Netzwerk, in das ich gerne eingestiegen bin. Mein erster intensiver Kontakt mit Social Media sozusagen.
Ein Einstieg in ein neues Medium, um Inhalte aus meinem privaten Alltag zu teilen. Oder aber Inhalte, die ein wenig mehr Transparenz in die undurchsichtige Welt eines Unternehmens bringen sollten. Eine Plattform, um ein Netzwerk mit Menschen zu knüpfen, die die gleichen Interessen teilten und im Dialog dazu bleiben wollten.
Heute Barcamp Rhein-Main in Wiesbaden. Gleich morgens @DerEntspannende@digitalcourage.social getroffen (danke fürs Mitnehmen). Interesse Themen und Leute! ☀️
Am Wochenende findet in #Wiesbaden das Rhein-Main-Barcamp statt. Wenn alles klappt, bin ich mit meiner Session “Social Media geht in Rente” mit dabei. Schaut mal ins Sessionradar. Sehen wir uns!? #bcrm23 barcamp-rheinmain.de
Am vergangenen Wochenende fand das 10. Barcamp RheinMain #bcrm18 statt. Veranstalter war der Verein zur Förderung der Netzkultur im Rhein-Main-Gebiet e.V. In diesem Jahr war die R+V Versicherung der Raum-Sponsor der Veranstaltung. Das Barcamp war sehr gut besucht und es gab an den zwei Tagen über hundert verschiedene Sessions!
In den Zeiten der DSGVO stellt sich die Frage nach den eigenen Daten in den sozialen Netzwerken wieder ganz besonders stark. Aber gibt es denn Alternativen zu Facebook und Co.? So bin ich kürzlich über einen Artikel des Vereins Digitalcourage e.V. gestolpert, der das Thema aufgreift. Unter dem Oberbegriff „Fediverse“ sind in den letzten Jahren brauchbare Alternativnetzwerke entstanden, die nun mit einer verstärkten Kopplung untereinander aufwarten. Dies hat den großen Vorteil, dass die ggf. kleine Nutzerzahl eines einzelnen solchen Netzwerkes mithilfe eines „Connectors“ zu anderen Netzwerken erweitert wird!